Aikido für Kinder

5 bis Jahre alt

Aikido eignet sich hervorragend, um die sozialen Verhaltensweisen zu fördern. Da es in Aikido keine Wettbewerbe gibt, lernen die Kinder weniger das Gegeneinander (leistungsorientiert), sondern viel mehr das Miteinander. In den Partnerübungen verstehen sie die Verantwortung für sich selber und den Partner zu übernehmen und eigene sowie Grenzen der Anderen zu respektieren.

Die Ausübung der Kampfkünsten fördert sowohl die körperliche, als auch die emotional-geistige Entwicklung des Kindes. Wir legen grosses Gewicht darauf, beide Ebenen auszubilden. Einerseits werden spielerisch ihre koordinativen (Gleichgewichts- und Reaktionsfähigkeit) als auch ihre konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauervermögen, Beweglichkeit etc.) gestärkt. Andererseits stärkt das Ausüben einer Kampfkunst das Selbstvertrauen, steigert die Konzentration und verlangt Disziplin. Das Kindertraining eignet sich für Kinder ab 5 Jahren. Für weitere Informationen oder für ein unverbindliches Schnuppertraining zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die auf kreisenden Bewegungen basiert ist, um den Angreifer ohne Schaden zu projizieren und zu kontrollieren. Nach einem simulierten Angriff trivialisiert Aikido die Aggression und führt den Praktizierenden zu einer angemessenen Reaktion: Nicht fliehe, sich dem Angreifer stellen, bevor sich bewegen und ausweichen. Aikido-Techniken beruhen eher auf Flexibilität und auf dem Einsatz der Energie des Angreifers als auf körperlicher Stärke. Die Praktizierenden entwickeln ein leistungsfähiges Selbstverteidigungssystem, das eng mit einer Reihe von Prinzipien und Einstellungen verbunden ist, die darauf abzielen, Konflikte auf ruhige und massvolle Weise zu lösen.

Was sind die pädagogischen Werte des Aikido?

“Aikido ist eine perfekte Schule für das Unterrichten, das Experimentieren und die Entwicklung moralischer und physischer Werte junger Menschen. Es ist eine vollständige Erziehungsmethode.”

  • Physisch: Die Ausübung dieser Disziplin verbessert die Gesundheit durch eine harmonische Entwicklung aller Körperteile, erhöhte Flexibilität, Korrektur der Haltung (Wirbelsäule), Atemkontrolle, Entspannung und Ausdauer.
  • Technisch: Das Studium von Bewegungen erfordert das Studium von Ungleichgewicht, Wissen und Nutzung von Energie, die Entwicklung von Reflexen. Das Erinnern an die verschiedenen Techniken ist ein lustiges Gedächtnistraining, da es darum geht, mnemonische Techniken für sich selbst zu entdecken.
  • Moralisch: Der Respekt vom Bushido, der Ehrenkodex und die traditionelle Moral der japanischen Kampfkünste sowie der besondere Geist der Gewaltlosigkeit, der das Aikido kennzeichnet, ermöglichen es dem Praktizierenden, die höchsten moralischen Werte zu erlangen, wie z. Höflichkeit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Loyalität, Ehre, Mut und perfekte Selbstkontrolle.
Wie oft pro Woche sollte man Aikido üben?

Aikido kann in unseren Schulen ein- oder mehrmals pro Woche praktiziert werden. Regionale, nationale oder internationale Kurse bieten die Möglichkeit, andere (junge) Praktiker zu treffen. Ideal ist Zweimal pro Woche.

Was ist notwendig, um Aikido zu üben?

Sie müssen ein monatliches, vierteljährliches, halbjährliches oder jährliches Abonnement bezahlen – das Abonnement dient dazu die Schulgebühren zu bezahlen.

Sie müssen einen Trainingsanzug (AIKIDO-GI) mit der umgangssprachlichen Bezeichnung KIMONO mit einem weissen Gürtel erwerben. Das Tragen des “Hakama” (weite schwarze Hose) hängt von der Entscheidung der Dojo-Verantwortlichen ab.

What are the belts in Aikido?

There are two types of grades in Aikido:

  • KYU (white belts): 10 different grades from 10th Kyu (beginners) to 1st Kyu (last white belt before black). The 10th, 9th, 8th and 7th Kyu exams are held at the dojo, the following grades are held during weekend courses. The technical director of the school is responsible for issuing these grades.
  • DAN (black belts): the examination is regional, even national, and is recognized by Aikido Switzerland and the Hombu Dojo (world center of Aikido in Japan). You must be 16 years old to go for the first black belt exam.
Was passiert während eines Trainings?

Ein Aikido-Training umfasst im Allgemeinen drei Etappen:

  • Vorbereitung (Gruss, Meditation, Atmung und Aufwärmen): Der Zweck besteht darin, den Körper, seine Gelenke und den Geist auf das Üben vorzubereiten. Es ist wichtig, pünktlich im Unterricht zu sein, um an dieser Phase teilnehmen zu können.
  • Das eigentliche Training: Untersuchung der Bewegungen des Aikido. Der Lehrer passt den Kurs an das Niveau der Schüler und ihr Alter an.
  • die Rückkehr zur Ruhe: Es ist eine privilegierte Zeit, die erlernten Bewegungen zu überprüfen und die Atmung vor dem letzten Gruss zu beruhigen.
Warum vor und nach jeder Lektion grüssen?
  • Der erste Gruss richtet sich an die Ehrenwand (KAMIZA auf Japanisch). Es ist ein Zeichen des Respekts für sich selbst, das Universum und den Begründer der Disziplin.
  • Die zweite Begrüssung erfolgt wechselseitig zwischen dem Lehrer und den Schülern als Zeichen des Respekts und Dankbarkeit für das, was die beiden Parteien voneinander gelernt haben.
Was sind die Risiken für mein Kind?

Aikido ist eine Disziplin, in der nur sehr wenige Unfälle registriert werden.

Gibt es Aikido-Wettbewerbe?

Das moderne Leben enthält genug Konkurrenz, Aggression und Gewalt gegen den anderen. Das Ziel des Aikido ist nicht, die Praktizierenden zwischen starken und schwachen Gewinnern und Verlierern aufzuteilen, sondern ihnen die Mittel zu geben, ruhig, mässig und effektiv auf eine Aggression zu reagieren, die per Definition keine Regel hat. Es gibt keine Wettbewerbe im Aikido.

Is the professor a graduate?

Our schools in Neuchâtel and Biel are affiliated with Aikido Switzerland, the national association which links to Japan where the world organization of Aikido resides. The KYU grades awarded in our schools are recognized throughout Switzerland and in much of Europe, the DAN grades (black belts) are recognized worldwide.

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